Für die sicherer Erkennung von Rückkopplungen arbeiten Widex Hörsysteme mit einem mehrstufige Erkennungssystem.
Zunächst überprüft die Rückkopplungserkennung das Eingangssignal am Mikrofon und vergleicht es mit dem Ausgangssignal am Hörer des Hörsystems. Wird eine Übereinstimmung der Signale festgestellt, handelt es sich um eine entstehende Rückkopplung.
Um festzustellen, ob es sich um eine tatsächliche Rückkopplung oder um ein externes rückkopplungsähnliches Signal aus dem Fernfeld handelt, überprüft die Rückkopplungserkennnung den Pegelunterschied am Eingang von beiden Hörsystemmikrofonen. Signale aus dem „Nahfeld“ können Pegelunterschiede bis zu 6 dB aufweisen. Signale aus dem „Fernfeld“ weisen grundsätzlich geringe Pegelunterschiede von ca. 0,2 dB auf.
Zudem vergleicht die InterEar-Analyse fortlaufend die frequenzspezifischen Daten beider Hörsysteme. Dies präzisiert die Unterscheidung von echten Rückkopplungen und rückkopplungsähnlichen externen Signalen (z. B. einem Sinuston, der auch durch ein Musikinstrument erzeugt werden kann). Wenn das Signal auf beiden Seiten gleich ist, kann gefolgert werden, dass es sich um ein externes Signal und keine Rückkopplung handelt.